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Autor: Kevin Müller

Shopify: Das E-Commerce-System

Sie möchten einen schnellen Online-Shop einrichten ohne großen Aufwand?
Er soll cloudbasiert und einfach zu bedienen sein? 

Wir stellen vor:
 

 

 

Shopify ist ein kanadisches E-Commerce-System und Unternehmen, das vom hebürtigen Koblenzer Tobias Lütke gegründet wurde. Mit diesem Shop-System sind kleine und mittelständische Händler selbst in der Lage, unkompliziert einen Online-Shop zu erstellen und so den Verkauf zu steigern. 

Das E-Commerce-Shop-System bringt von Haus aus ein großes Basispaket mit. Zusätzlich zu den Grundfunktionen, wie der Kunden- und Artikelverwaltung, enthält das System auch ein integriertes Tracking mit Auswertungen und Statistiken. Auch Shop-Betreiber, die einen integrierten Blog pflegen möchten, kommen hier auf ihre Kosten. 

 

Willkommen im Shopify Backend


Im Bild oben ist das Shopify Backend abgebildet. Hier werden alle möglichen Konfigurationen und Informationen für den Shop hinterlegt und Importe und Exporte der Produkte, Kunden oder Bestellungen vorgenommen.

Diese Admin-Oberfläche, die uns Shopify bereitstellt, ist für Redakteure sowie auch Entwickler gewissermaßen das Herz des Shops. 

Im nachfolgenden Abschnitt stellen wir diese Umgebung Schritt für Schritt vor:

Das Shopify Backend-Menü

1. Home

Die Startseite bietet eine Übersicht aller Neuigkeiten, wie beispielsweise letzte Aktivitäten und die Anzahl neuer Bestellungen.
 

2. Bestellungen

Hier findet sich eine Bestell-Übersicht aller Kundenbestellungen. Diese können hier gesichtet und bearbeitet werden. 
Es gibt eine Filterfunktion, Bestellungen können per Hand angelegt (bei Käufen außerhalb des Systems) und per CSV-Datei exportiert werden.
 

3. Produkte

Hier verbirgt sich die Produkt-Übersicht. In diesem Bereich werden Produkte angelegt und gespeichert. Dazu gehören Produktbilder, Beschreibungen, Preise, Lagerbestand, Artikelnummer uvm.
Produkte können auch im- und exportiert werden.
 

4. Kunden

Kunden können in der Kunden-Übersicht gepflegt werden. Auch bietet sich hier die Möglichkeit, Kunden per CSV-Datei zu im- oder exportieren.
Anmeldungen über den Frontend-Login sowie Anmeldungen für den Newsletter, tauchen an dieser Stelle mit den vom Kunden angegebenen Daten auf.
 

5. Statistiken

Diese Übersicht zeigt die Auswertung aller wichtigen Daten, wie beispielsweise:

  • Gesamte Verkäufe

  • Conversion-Rate des Online-Shops

  • Umsätze nach Social-Media-Quelle

  • Top-Referrer nach Sitzungen

 

6. Marketing

Über Shopify Marketing können Kampagnen erstellt werden, die sich zum Beispiel an Newsletter-Abonnenten richten. Somit können Rabatt-Aktionen gestartet und auf andere Aktionen oder Produkte hingewiesen werden.
Zudem können Produkte über Anwendungen, wie den Google- oder Facebook-Shop, noch breiter angeboten und verkauft werden.

Auch hier gibt es wieder eine Übersicht, unter anderem zu:

  • Sitzungen im Online-Shop

  • Bestellungen durch Marketing

  • Verkäufe durch Marketing

  • Marketingkosten

 

7. Rabatte

Hier können Rabatte erstellt und verwaltet werden. Es gibt Rabatt-Codes oder automatische Rabatte, welche im Warenkorb auftauchen, ohne händisch einen Code eingeben zu müssen. 

 

8. Apps

In der App-Verwaltung werden alle installierten Apps aufgelistet. Von hier aus existiert eine direkte Verlinkung zum Shopify Shop, um nach weiteren Apps zu suchen und diese zu installieren.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, private Apps zu erstellen. Wir verwenden diese unter anderem auch für das Deployment. Mehr dazu kommt in einem späteren Blogbeitrag.

Aus eigener Erfahrung an der Stelle ein Hinweis: Die Anzahl der Apps geht auf Kosten vom Page Speed.

 

9. Vertriebskanäle

Die Produkte können über verschiedene Online-Vertriebskanäle in Shopify verkauft werden.
Sie stellen in Shopify die verschiedenen Marktplätze dar, auf denen Produkte angeboten werden.
Unter diesem Punkt findet man eine gute Übersicht über alle Kanäle, wie zum Beispiel

  • Online Store
  • Facebook
  • Google 
  • Instagram 
  • uvm.

 

10. Einstellungen

Die globalen Einstellungen sind wohl mit einer der wichtigsten Seiten.

Diese betreffen

  • Zahlungen

  • Checkout

  • Versand und Zustellung

  • Steuern

  • Standorte

  • Benachrichtigungen

  • Gutscheine

  • Dateien

  • Vertriebskanäle

  • Plan und Berechtigungen

  • Shop-Sprachen

  • Abrechnung

  • Rechtliches

Vorteile und Nachteile von Shopify

Vorteile

Jetzt haben wir das Backend von Shopify kennengelernt.

Was bietet also Shopify für Vorteile?
 

  • cloudbasiertes Gesamtpaket
  • redakteurfreundliches Backend für Nicht-Entwickler
  • gute Shopify Dokumentation
  • schnelle Reaktion des Shopify Supports
  • Einfacher Seitenaufbau per Drag and Drop
  • Über 100 fertige Themes – von erfahrenen Entwicklern erstellt und mobil optimiert
  • Jederzeit voller Zugriff auf HTML-, CSS- und JS-Dateien des Shops
  • Eingebaute SEO-Funktionen, automatisiertes Marketing und Produktbewertungen für den optimalen Erfolg des Shops
  • Komplette Blog-Plattform
  • Direkt verfügbare und downloadbare Berichte und Statistiken
  • Unterstützung gängiger Zahlungsmethoden über Shopify Payments
  • Über 2.000 Apps und Tools für maximale Flexibilität und individuelle Erweiterbarkeit
  • einfacher Import für Produkte und Kunden per CSV-Datei möglich
  • Laufende Kosten und Umsatzbeteiligung

    Shopify veranschlagt neben der monatlichen Grundgebühr bis zu 2% Provision für jede Bestellung.
    Vor allem für Ensteiger bleiben hier die monatlichen Kosten überschaubar, da die Kosten bei wenig Umsatz niedrig bleiben.

Nachteile

Und was sind die Nachteile von Shopify?
 

  • Viele Themes und Apps haben negative Auswirkungen auf den Page Speed der Seite
  • Für jede individuelle Erweiterung braucht es eine App
  • Anpassungen im Checkout-Prozess sind nur für Shopify-Plus-Kunden möglich

 

Fazit

Shopify ist ein cloudbasiertes Shopsystem, mit welchem ohne große Umwege Produkte schnell und unkompliziert angeboten werden können. Shopbetreiber profitieren hier vom übersichtlich gestalteten Shopify Backend, welches auch ein Redakteur ohne Entwickler-Kenntnisse bedienen kann. So gestaltet sich der E-Commerce-Einstieg schnell. Zusätzlich unterstützt Shopify die Shopbetreiber mit umfangreichem und leicht zugänglichem Know-how, um die Bekanntheit des Shops und somit die Umsätze zu steigern.

Für Kunden mit dem Wunsch nach einem hochindividualisierten Shop ist Shopify eher nicht zu empfehlen. Es gibt wohl eine Vielzahl von Apps, durch die der Shop erweitert werden kann, allerdings leidet oft die Geschwindigkeit des Shops unter deren Einsatz, weswegen dies wohlüberlegt sein sollte. Deshalb beraten wir Sie gerne und ausführlich, ob die E-Commerce-Lösung Shopify für  Sie die richtige Wahl ist. Jetzt durchstarten!

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Über den Autor

Kevin Müller

Frontend Entwickler bei der dkd Internet Service GmbH.

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