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Autor: Olivier Dobberkau

Warum Digitalagenturen »Data First« denken sollten

Digitalagenturen passen sich an die Bedürfnisse ihrer Kunden an, das liegt in ihrer DNA, aber reicht das aus, um ihnen zu folgen, anstatt sie vorauszusehen?

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der digitalen Industrie kann ich auf viele Wendepunkte in meiner Karriere zurückblicken. Beispiele dafür sind die Erstellung von Websites mit Macromedia Dreamweaver, das Schreiben von lausigem PHP-Code zur Erstellung von Modulen für die Verwaltung von Nachrichten oder der Umstieg auf ein Content Management System.

Alle diese Projekte haben gemeinsam, dass die ursprüngliche Aufgabe rationalisiert und zu einem Gebrauchsgegenstand gemacht wurde. Die unglaubliche Entwicklung des Internets im Allgemeinen und die Demokratisierung des persönlichen digitalen Assistenten, die durch das Mobiltelefon dargestellt wird, haben einen Markt geschaffen, der groß genug für Millionen von Webentwicklern und digitalen Agenturen ist. Viele digitale Wellen sind an Land gespült worden und ihre Surfer erleben den ständigen Wunsch der Unternehmen, sich in den digitalen Reisen, die sie für potenzielle Kunden schaffen wollen, weiterzuentwickeln. Das sieht wie ein Paradies für Agenturen aus und klingt zu schön, um wahr zu sein.

Inmitten einer solch malerischen digitalen Welt innovieren Agenturen so wenig wie nötig. Doch am fernen Horizont braut sich ein Sturm zusammen. Geschäftsangebote, wie eine Website oder die Entwicklung digitaler Anwendungen, werden zur Ware. Unternehmen sind nur einen kurzen Blick davon entfernt, solche Aktivitäten zu operationalisieren, wenn digitale Agenturen keinen zusätzlichen Wert bieten können.

Die Pandemie hat die Art und Weise verändert, wie Agenturen ihr Geschäft betreiben

Das jährliche deutsche Internetagentur-Ranking hat herausgefunden, dass das typische Wachstum von 20 % pro Jahr, das die Agenturbranche bisher zum Brummen gebracht hat, allmählich aufhört und die traditionellen Angebote gefährdet sind. Beratung und Digitalisierungsprojekte sind nach wie vor die einzigen Wachstumsfelder. Das pandemische Umfeld hat vielen Entscheidungsträgern die Augen geöffnet. Infolgedessen wurden lang laufende Projekte gestoppt. Die meisten Unternehmen stürzten sich auf das Arbeiten von zu Hause aus und entdeckten, dass viele Projekte ohne kompliziertes Setup, sondern mit verwalteten Self-Service-Angeboten durchgeführt werden können. Diese Erfahrung, von fast sofortigen Ergebnissen, verändert die Wahrnehmung der Arbeit von Digitalagenturen.

Anpassung an die neue Welt

Was nun? Führungskräfte in digitalen Agenturen können sich die alten Zeiten zurückwünschen oder sich an die Veränderungen anpassen und eine neue, auf Daten basierende, Strategie entwickeln. Das ist leicht gesagt, aber wie schwer ist es das umzusetzen?

Think Data First ist die Rettung. In unserer Welt sind Daten der Schlüsselfaktor für Wachstum. Manche würden sogar sagen: Daten sind das neue Öl. Agenturen sollten sich wieder darauf konzentrieren, die Probleme ihrer Kunden zu lösen und ihnen einen sinnvollen Mehrwert zu bieten. Agenturen können die Daten ihrer Kunden in Wert umwandeln und ihnen helfen, wichtige Fragen für ihr eigenes Unternehmen zu beantworten oder ihr Geschäft auszubauen.

Erste Schritte auf dem Weg zu einer datenbasierten Agentur

Erste große Schritte auf dem Weg zur datenbasierten Agentur können die Optimierung und Digitalisierung analoger Prozesse, die Automatisierung der Extraktion von Informationen aus Dokumenten oder die Automatisierung des Datenabgleichs zwischen verschiedenen Systemen sein.

Datenprojekte können mit einem engagierten Team von Datenanalysten, Datenwissenschaftlern und/oder Ingenieuren sowie einem technischen Produktverantwortlichen beginnen. Datenprojektteams sollten die volle Unterstützung und das Engagement des Managements erhalten. Im Gegenzug sollte das Team die gesamte Agentur und Organisation darin schulen, wie man Daten zum Leben erweckt.

Die erste Aufgabe des Datenteams sollte darin bestehen, den Rest der Behörde im Umgang mit Daten zu schulen. Dies wird üblicherweise als »Datenkompetenz« bezeichnet.

Die zweite Aufgabe besteht darin, eine solide Datenplattform zu schaffen, die in der Regel mit einem (Cloud-)Data Warehouse implementiert wird. Es gibt eine riesige Liste möglicher Lösungen, aus der man wählen kann. Für den Anfang empfehle ich die Nutzung eines verwalteten Dienstes wie Google Cloud Big Query.

Im dritten Schritt ist die Wahl einer Technologie für die Wertschöpfung aus Daten durch deren Umwandlung entscheidend. Wir sind ein wenig voreingenommen und empfehlen daher die DataCater-Plattform, die es Datenteams ermöglicht, gemeinsam an Datenpipelines zu arbeiten und den Zeitaufwand für die Datenaufbereitung stark zu reduzieren. DataCater ist das Schlüsselwerkzeug für den Zugriff auf alle Datenquellen, die Sie sich vorstellen können. Seien es Datenbanken, Web API oder sogar CSV Flat Files im Bucket eines Cloud Object Stores.

Je nachdem, wie Ihr Anwendungsfall aussieht, sollten Sie sich nach einem Tool umsehen, mit dem Sie Ihre Daten visualisieren können. Tableau und ähnliche Angebote sind einen ersten Blick wert.
 

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Über den Autor

Olivier Dobberkau

Olivier Dobberkau is founder and CEO of dkd Internet Service GmbH, and President of the TYPO3 Association. He has over 26 years of experience in new media and the internet.

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