Mainstage T3CON19

T3CON19 THE HAGUE

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Jan Haffner

Die 14. internationale TYPO3-Konferenz fand dieses Jahr unter dem Motto «Your gateway to digital success!» in Den Haag statt. Die Location für das Event, welches vom 17. bis 18. Oktober 2019 abgehalten wurde, war das Fokker Terminal. Von uns vor Ort waren: Olivier Dobberkau, Søren Schaffstein und ich (Jan Haffner). Søren war als Speaker mit seinem Vortrag «Did you work on your Digital Strategy today?» dabei. Für mich war es meine allererste TYPO3-Konferenz, hier meine Eindrücke zu diesem Event.

Ritt nach Westen…

Nach ein paar Arbeisstunden im Büro und dem Mittagessen, machte ich mich am Mittwoch Nachmittag mit dem ICE auf den Weg nach Den Haag. Die Fahrt war eher unspektakulär und verlief ohne Probleme. In Utrecht musste ich vom ICE auf den niederländischen Intercity wechseln.


Trotz der guten Reise, war ich froh als ich endlich in meinem Hotel ankam. The Student Hotel gefiel mir, bis auf ein paar Kleinigkeiten, sehr gut. Mit der 360° Virtual Tour kann man sich die Räumlichkeiten genauer ansehen. Nach dem Auspacken meines Koffers, gönnte ich mir erstmal einen Espresso. Der Abend ging letztendlich mit einem Tee und einem guten Film zuende. Ursprünglich wollte ich noch die Stadt erkunden aber der Bettmagnet hatte mich erfasst.

Die T3CON beginnt!

Der erste Morgen in Den Haag begann mit einem Espresso auf dem Zimmer. Nachdem ich mich, wegen schlechter Beleuchtung im Badezimmer, beim Rasieren geschnitten hatte, beschloss ich die nächste Rasur im Aufzug durchzuführen. Hier war die Beleuchtung wesentlich besser und ein großer Spiegel vorhanden. Als ich im Frühstückssaal kein bekanntes Gesicht entdeckte, beschloss ich direkt mit leerem Magen aufzubrechen. Ich kaufte bei HTM zwei Tageskarten und fuhr Richtung Fokker Terminal.


Nach der Ankunft begrüßte mich eine riesige Baustelle, die das Fokker Terminal total verdeckte. Nach etwas Fußweg, konnte ich es dann sehen. Da ich wegen dem ausgelassenen Frühstück viel zu früh vor Ort war, wollte ich noch die Umgebung erkunden. Leider gab es hier, bis auf Baustellen, nicht viel zu sehen. Ich entdeckte trotzdem einen sehr schönen Platz mit ein paar Booten und Sitzmöglichkeiten direkt am Wasser. Hier verbrachte ich die restliche Zeit bis zum Beginn der T3CON.


Zurück am Fokker Terminal wurde ich sehr herzlich von den Gastgebern empfangen. Ausgestattet mit Programmheft und Kuli ging es dann direkt in den Hangar zum Conference Opening. Marco Esser, Directeur The Hague & Partners, erzählte uns etwas über Den Haag und die Umgebung. Anschließend startete die Keynote von Christian Kromme mit den Worten "Go Digital, Stay Human". Er sprach über Humanification aus seinem gleichnamigen Buch. Nach der ersten Kaffee-Pause, gab es immer mehrere (bis zu fünf) Vorträge gleichzeitig. Neben der Main Stage, gab es Vorträge im Engine Room und Area 1-3.


Ich startete mit Why Open Source? von Larry Garfield (Director of Developer Experience at @Platformsh) im Engine Room. Larry führte uns nochmal vor Augen, was Open Source bedeutet und wie wir uns beteiligen können – «Free Software is only as awesome as you are». Auch außerhalb der Programmierung gibt es viele Möglichkeiten Open-Source-Projekte zu unterstützen.


Im Anschluss stellten Nitin Chauhan und Sanjay Chauhan mit «Exploring B2B/B2C Store into TYPO3 Ecosystem» ihren TYPO3 Store T3TERMINAL vor. Sie bieten hier die Möglichkeit Themes und Extensions für TYPO3 zu kaufen/verkaufen. Es gab in der Vergangenheit bereits einige Versuche einen Store für TYPO3 zu realisieren. Ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und ob es sich etabliert.

Im Anschluss an die Beiden Vorträge gab es eine Stunde Pause für das gemeinsame Mittagessen. Im vorderen Bereich des Hangars gab es ein kaltes Buffet mit sehr vielen Leckereien. Nachdem alle satt waren, ging es weiter mit Vorträgen. Den ersten Block setzte ich allerdings aus, da mir keiner der Vorträge besonders zusagte. Ich sah mir in dieser Zeit die Stände der Sponsoren an.

Danach ging es mit «Security awareness for Open Source Web Applications» von Tatár Balázs János auf der Main Stage weiter. Er berichtete über die Enstehung von Sicherheitslücken und Bugs. Der wichtigste Satz, der mir in Erinnerung geblieben ist: «No blaming game!» Fehler sind menschlich, man sollte keinen bloßstellen. Die Folien waren angereichert mit vielen, lustigen Bildern von Käfern. Balázs erzählte uns außerdem, wie wir Sicherheitslücken möglichst vermeiden können.


Nach diesem Vortrag verlies ich die Konferenz, um vor dem Award dinner noch das Einkaufzentrum MegaStores zu besuchen. MegaStores ist das größte überdachte Einkaufszentrum der Niederlande und das merkte ich auch direkt. Ich hatte nicht einmal genug Zeit mitgebracht, um die erste Etage komplett anzusehen. Ich vermute, dass man hier mehrere Tage investieren muss, es war total überwältigend. Mit leeren Taschen machte ich mich schließlich zu Fuß auf den Weg zum Hotel, um mich für das Dinner schick zu machen.

Award dinner & show

Wieder beim Fokker Terminal angekommen, traf ich im Hangar auf Søren und Olivier. Nach dem Begrüßungsgetränk und Gruppenfoto nahmen wir im Saal unsere Plätze ein. Bei Award-Verleihungen in 17 Kategorien, musste das ein sehr langer Abend werden. Es gab ein Vier-Gänge-Menü, leckeren Wein und Live-Musik, um uns den Abend zu versüßen. Zwischen den Gängen gab es immer ein paar Award-Verleihungen. Wir waren sieben mal nominiert und bekamen den Award in der Kategorie Health für den Relaunch von https://www.bsbh.org. Eine Liste mit allen Award-Gewinnern gibt es hier zu finden.


Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend. Zum Abschluss gab es von unseren zwei Moderatoren Jeffrey A. McGuire und Robert Douglas eine tolle Gesangseinlage. Ich nahm an der Afterparty im Anschluss nicht mehr teil und machte mich schließlich mit Søren zu Fuß auf den Weg zum Hotel.

Der letzte Tag!

Am zweiten und letzten Tag stärkten Søren und ich uns im Hotel mit einem guten Frühstück, bevor wir zusammen zum Event aufbrachen. Leider kamen wir etwas spät an, weil der Hotel-Checkout sich etwas in die Länge zog, da der Drucker gerade voll ausgelastet war. Weil die Vorträge schon angefangen hatten, suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen und programmierte etwas am TYPO3 Caretaker.

Nach der ersten Kaffee-Pause ging es zum Vortrag «Scrum for web agencies: does it really work?» von David Denicolò. Er erzählte uns von seinen Ideen und Erfahrungen in Bezug auf Scrum. Außerdem zeigt er uns Alternativen auf. Anschließend sah ich mir den Vortrag von David Steeb und Jeffrey A. McGuire «Why you should care about fast websites» im Engine Room an. Sie berichteten über die Wichtigkeit von schnellen Internetseiten und wie man diese am besten erreichen kann.
Im Anschluss gab es, wie am Vortag auch, ein gemeinsames Mittagessen. Es gab wieder ein kaltes Buffet mit großer Auswahl, wo wirklich jeder etwas finden konnte. Nachdem ich satt war, entschied ich mich das Event bereits zu verlassen, da ich den nächsten Vortrag sowieso nicht komplett ansehen konnte. Ich machte mich mit meinem gepackten Koffer auf zum Bahnhof und hatte dort noch etwas Zeit mir ein paar Geschäfte anzusehen. Leider verlief die Heimfahrt nicht so gut, wie die Anreise. Mein ICE fiel in Oberhausen aus und ich kam erst nach Mitternacht Zuhause an.
Insgesamt hat mir die TYPO3-Konferenz sehr gut gefallen. Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte. Herzlichen Dank an alle Organisatoren und alle, die am Event beteiligt waren. Es gab viele interessante Vorträge und neue Gesichter zu sehen. Auch die Stadt hat mir sehr gut gefallen, ich werde auf jeden Fall wieder kommen.


Über den Autor

Jan Haffner

Jan Haffner is Developer at dkd Internet Service GmbH. He develops websites and extensions based on TYPO3 since 2008.

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